Top-Mythen zur Cybersicherheit im Vergleich zur Realität

In der sich entwickelnden Cyber-Bedrohungslandschaft, in der Datenschutzverletzungen und Cyberangriffe zunehmen, gibt es keinen Platz für Cybersicherheitsmythen und Missverständnisse, die die Sicherheit schwächen. Daher machen wir Sie in diesem Beitrag auf die gängigen Sicherheitsmythen aufmerksam, die für eine angemessene Cybersicherheit entlarvt werden müssen.

In der modernen digitalen Welt ist Cybersicherheit unverzichtbar geworden, und unabhängig von Unternehmensgröße und Branche haben Unternehmen begonnen, in Cyber-Abwehr und -Training zu investieren. All diese Bemühungen sind jedoch vergeblich, wenn Mythen die Realität übernehmen. Informieren Sie uns also ohne weitere Verzögerung über die allgemeine Realität und die Mythen der Cybersicherheit.

„Missverständnisse über Cybersicherheit können ein Hindernis für effektive Sicherheit sein.“

Top-Mythen und Missverständnisse im Bereich Cybersicherheit

Der erste Schritt zur Gewährleistung der Sicherheit besteht darin, die falschen Informationen und Gerüchte von der Wahrheit zu trennen.

Hier sind die gängigen Cybersicherheitsmythen.

Mythos Nr. 1 – Starke Sicherheitsmaßnahmen verringern die Produktivität

Dies ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass erhöhte Sicherheit nicht nur Hackern den Zugriff auf alles erschwert, sondern auch die Mitarbeiter nicht auf das zugreifen können, was sie benötigen. Kurz gesagt, es wird angenommen, dass strenge Sicherheitsrichtlinien – Überwachung und Zugriffskontrolle – die Arbeitsproduktivität beeinträchtigen. Dies ist jedoch nicht der Fall, da die Verringerung der Sicherheit bedeutet, dass Ihr Unternehmen kompromittiert werden kann und gefährdet ist. Außerdem kann ein Ransomware-Angriff das Unternehmen zum Erliegen bringen und Mitarbeiter aus ihrem System vertreiben, wodurch sie daran gehindert werden, auf Dateien, Netzwerke und andere wichtige Informationen zuzugreifen.

Fakt: Starke Cybersicherheit lässt Sie möglicherweise nicht auf einige Websites zugreifen, steigert aber sicherlich die Produktivität.

Mit dem modernen Cybersicherheitsansatz können sich die Mitarbeiter auf die Arbeit konzentrieren. Außerdem müssen sie sich keine Sorgen über Malware- oder Virenangriffe machen, da die integrierte Sicherheitsfunktion Echtzeitschutz die Bedrohungen leicht erkennt und abschwächt.

Mythos #2 – Cyberangriffe sind das Ergebnis externer Faktoren oder Bedrohungsakteure

Leider ist menschliches Versagen der Hauptgrund dafür, Opfer von Cyberangriffen und Datenschutzverletzungen zu werden. Insider-Bedrohungen – Anbieter, Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Bösewichte, die sich als Mitarbeiter ausgeben, nehmen immer mehr zu und geben Unternehmen Anlass zur Sorge. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigte, dass Insider-Bedrohungen für 60 % der Datenschutzverletzungen verantwortlich sind.

Cyberangriff menschliches Versagen

Fakt: Jemand aus Ihrer Organisation oder Sie können der Initiator von Cyberangriffen sein. Daher sollte eine Kombination verschiedener Cybersicherheitspraktiken wie Verhaltensanalysen, Privilegien- und Zugriffsverwaltung implementiert werden. Außerdem sollten von Zeit zu Zeit Mitarbeiter geschult und Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein durchgeführt werden. Dies wird dazu beitragen, die Gefahr von Insider-Bedrohungen zu verringern.

Mythos Nr. 3 – KMUs sind nicht das Ziel von Cyber-Angreifern

Ein weiteres großes Missverständnis kleiner und mittlerer Unternehmen ist, dass ihre Daten für Hacker nicht wertvoll sind. Es sind nur die großen Geschäftshäuser, die Angreifer ins Visier nehmen. Tatsache ist jedoch, dass SMBs nicht mehr unter dem Radar fliegen; Sie gehören zu den Top-Zielen für Hacker.

Fakt: Die Größe eines Unternehmens macht es nicht immun gegen Hackerversuche und Malware-Angriffe.

Für Hacker, wenn es darum geht, Daten zu stehlen, diskriminieren sie nicht. Machen Sie also nicht die Größe Ihres Unternehmens zu einem bestimmenden Kriterium dafür, ob Sie angegriffen werden oder nicht.

Mythos #4 – Kostenlose Anti-Virus-Software reicht aus, um das System zu schützen

Die Antivirensoftware ist für die Daten- und Systemsicherheit unerlässlich. Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass ein kostenloses Sicherheitstool alle erweiterten Sicherheitsabschirmungen bietet und diese ausreichen, liegen Sie falsch. Ein kostenloses Tool kann nur eine Handvoll Einstiegspunkte sichern. Hacker haben ihre Möglichkeiten, das Antivirenprogramm zu umgehen und Ihr System zu infiltrieren. Anstatt kostenloses Antivirenprogramm zu verwenden, sollten Sie sich also für ein kostenpflichtiges Sicherheitstool entscheiden, das Echtzeitschutz, Malware-Schutz, Webschutz, Firewall, Scans von Startobjekten und mehr bietet. Unsere Empfehlung ist, Systweak Antivirus auszuprobieren. Um mehr über das Tool zu erfahren, lesen Sie die Überprüfung von Systweak Antivirus.

Systweak-Antivirus

Fakt: Kostenloses Antivirenprogramm kann Sie nur vor einer begrenzten Anzahl von Bedrohungen schützen. Um vor den neuesten und aufkommenden Cyber-Bedrohungen geschützt zu bleiben, ist ein fortschrittlicher und robuster Virenschutz erforderlich.

Mythos Nr. 5 – Cybersicherheit macht ein Loch in die Tasche

Jeden Tag machen Cyberangriffe Schlagzeilen und kosten Unternehmen Millionen, doch Unternehmen überlegen, ob es eine gute Idee ist, in Cybersicherheit zu investieren oder nicht. Die oft übersehene Datensicherheit ist für die meisten Unternehmen ein Nebengedanke. Erst nachdem sie Opfer eines Cyberangriffs geworden sind, verstehen sie die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen.

Tweakpass

Fakt: Im Vergleich zu den Kosten, die ein Unternehmen zahlen muss, wenn die Server und das Netzwerk kompromittiert sind, sind die Kosten für eine gute Cybersicherheitslösung weit höher. Moderne Sicherheitslösungen sollen Sie vor den neuesten Bedrohungen schützen. Darüber hinaus können Unternehmen andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, wie die Verwendung eines Passwort-Managers wie TweakPass, um sichere Passwörter zu generieren, Daten in einem verschlüsselten Tresor zu sichern, Identitätsschutztools wie Advanced Identity Protector zu verwenden und mehr.

Mythos Nr. 6 – Sie brauchen keine Cybersicherheit, da Sie noch nie angegriffen wurden

Wenn Sie noch nie Opfer eines Cyberangriffs oder einer Datenpanne wurden, bedeutet dies nicht, dass Sie immun sind oder niemals angegriffen werden. Es bedeutet auch nicht, dass Ihre Sicherheitspraktiken stark genug sind, um Hacker in Schach zu halten. Es kann einfach bedeuten, dass Sie Glück haben, aber Sie wissen nie, wann das Glück nachlässt. Da sich Cyber-Bedrohungen und Hacking-Tools weiterentwickeln und immer raffinierter werden, wissen Sie nie, wann Sie das Ziel oder das nächste sein können.

Fakt: Du kannst auf ihrer Liste stehen oder das nächste Ziel. Behalten Sie daher Ihre Sicherheitspraktiken im Auge und erstellen Sie eine starke Sicherheitsstrategie, die dabei hilft, vorhandene Schwachstellen zu erkennen und Angriffsversuche abzuwehren, bevor sie Schaden anrichten können.

Mythos Nr. 7: Die von Ihnen verwendeten Passwörter sind stark und sicher

Keine Passwörter sind stark genug, um sie zu knacken. Sofern sie nicht zufällig generiert werden, eine Kombination aus Sonderzeichen, Großbuchstaben, alphanumerischen Zeichen sind und regelmäßig aktualisiert werden, sind sie nicht sicher.

Fakt: Neben der Erstellung starker Passwörter benötigen Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und Datenüberwachung

Mythos #8: Cybersicherheit liegt in der Verantwortung der IT-Abteilung

Sie können nicht eine Abteilung bitten, sich um die Sicherheit der gesamten Organisation zu kümmern. Die IT-Abteilung ist für die Einführung von Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich, aber das bedeutet nicht, dass sie allein verantwortlich ist.

Fakt: Es liegt in der Verantwortung jedes Teammitglieds, ein Unternehmen davor zu schützen, Opfer eines Cyberangriffs zu werden.

Mythos Nr. 9: Passwortgeschützte WLAN-Netzwerke sind sicher

Kein Passwort bietet 100 %igen Schutz oder garantierte Sicherheit.

Fakt: Ein öffentliches WLAN-Netzwerk kann selbst mit einem Passwort kompromittiert werden.

Mythos Nr. 10: Wenn Ihr System kompromittiert ist, wissen Sie es sofort

Wenn Sie so denken, dann liegen Sie leider falsch. Zu wissen, dass Ihr System kompromittiert oder die Daten gestohlen werden, ist nicht einfach. Nicht einmal die großen Sicherheitsfirmen wissen davon so leicht.

Fakt: Manchmal dauert es Monate oder sogar Jahre, bis man erkennt und erkennt, dass das System kompromittiert wurde und Daten im Hintergrund gestohlen wurden.

Mythos #11: BYOD ist sicher und sicher

Bis zu einem gewissen Grad haben Sie möglicherweise Recht, wenn Sie sie persönlich verwenden und nicht für den Zugriff auf Server oder Geschäftsdaten.

BYOD (Bring-Your-Own-Device)-Kultur

Fakt: Persönliche Geräte, egal ob Laptops, Smartphones oder Wearables, jedes dieser Geräte kann das Netzwerk Ihres Unternehmens gefährden

Mythos #12: Penetrationstests reichen aus, um sicher zu bleiben

Fakt: Penetrationstests sind nur dann hilfreich, wenn die Schwachstellen identifiziert sind und Sie diese beheben.
Einpacken:

In der heutigen digitalen Welt, in der sich Cyberangriffe entwickeln und ausgefeilt werden, ist es wichtig, zwischen Mythen und Fakten zu unterscheiden. Erst wenn wir wissen, was die Realität ist, können wir mit den falschen Überzeugungen umgehen. Wir hoffen, dass Sie die in dem Beitrag geteilten Informationen hilfreich finden und werden diese Punkte im Hinterkopf behalten, damit die Mythen und Fakten nicht kollidieren. Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren unten mit.

Cybersecurity-Realität in Zahlen

  • 58 % der Cyberangriffe zielen auf kleine Unternehmen ab
  • 84 % der Cyberangriffe sind auf menschliches Versagen zurückzuführen
  • 60 % der Datenschutzverletzungen betreffen Insider
  • 51 % der Unternehmen wurden Opfer von Cyber-Angriffen aufgrund von BYOD

Bleiben Sie informiert und sicher. Fehlinformationen können viel bewirken.

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